Ratgeber

Was kostet eine Webseite wirklich?

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber „es kommt darauf an" hilft niemandem weiter. Hier steht, worauf es ankommt — damit Sie eine Vorstellung bekommen, bevor Sie irgendwo anfragen.

Warum „ab 299 €" wenig aussagt

Pauschalpreise auf Agenturseiten klingen verlockend, sagen aber selten die Wahrheit. Eine Webseite kann 299 Euro kosten oder 5.000 Euro — je nachdem, was sie leisten soll. Der niedrige „ab"-Preis gilt fast immer nur für den absoluten Mindestumfang; alles, was Sie wirklich brauchen, kostet extra. Seriöser ist es, offen über die Faktoren zu sprechen, die den Preis bestimmen.

Was den Preis bestimmt

  • Umfang: Eine einzelne Seite ist schnell gemacht. Zehn Unterseiten mit unterschiedlichen Inhalten brauchen entsprechend mehr Zeit.
  • Inhalte: Liegen Texte und Bilder schon vor, oder müssen sie erst erstellt werden? Gute Texte sind oft der unterschätzte Posten.
  • Funktionen: Eine reine Visitenkarte ist günstiger als eine Seite mit Kontaktformular, Buchung, Mehrsprachigkeit oder Shop.
  • Gestaltung: Eine fertige Vorlage ist preiswert; ein individuelles Design, das zu Ihrer Marke passt, ist aufwändiger.
  • Pflege: Sollen Sie Inhalte selbst ändern können (Redaktionssystem), oder reicht eine feste Seite, die selten angefasst wird?

Grobe Orientierung

Ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit — als Hausnummer, damit Sie nicht völlig im Dunkeln tappen:

  • Schlanke Ein-Seiten-Webseite (Visitenkarte mit Kontakt): im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich.
  • Mehrseitige Firmenwebseite (Leistungen, Über, Kontakt, mobil, SEO-Grundlagen): mittlerer drei- bis unterer vierstelliger Bereich.
  • Webseite mit Anwendung (Login, Buchung, Datenbank): ab dem mittleren vierstelligen Bereich, je nach Funktion.

Den genauen Preis nenne ich erst, wenn klar ist, was gebraucht wird — dann aber als verbindlichen Festpreis ohne versteckte Posten.

Die laufenden Kosten nicht vergessen

Neben der einmaligen Erstellung fallen kleine wiederkehrende Kosten an: Domain (meist unter 20 € im Jahr), Hosting (je nach Anbieter wenige Euro im Monat) und optional Wartung, wenn die Seite gepflegt und aktuell gehalten werden soll. Diese Posten sind überschaubar, sollten aber von Anfang an mitbedacht werden.

Baukasten oder Entwickler?

Ein Baukasten (Wix, Jimdo & Co.) ist günstig und für den Einstieg in Ordnung. Die Grenzen merkt man später: begrenzte Anpassbarkeit, monatliche Gebühren, und die Seite gehört Ihnen nie ganz. Eine individuell entwickelte Seite kostet anfangs mehr, ist dafür schneller, frei anpassbar und gehört Ihnen. Was sinnvoller ist, hängt von Ihrem Anspruch ab — beides hat seine Berechtigung.

Wie ich kalkuliere

Vorab ein klar kalkuliertes Festpreis-Angebot. Und das Wichtigste: Sie gehen nicht in Vorleistung. Bezahlt wird erst, wenn Sie die ersten Ergebnisse gesehen und freigegeben haben — keine Vorkasse, kein Risiko.

Mehr dazu auf der Seite Webseite erstellen lassen. Unsicher, ob Sie überhaupt eine klassische Webseite oder eher eine Anwendung brauchen? Das klärt der Ratgeber Webseite oder Webanwendung?

Wollen Sie eine ehrliche Einschätzung für Ihr Vorhaben?

Schildern Sie mir kurz, was Sie brauchen — Sie bekommen einen klar kalkulierten Festpreis, keine Pauschalfloskeln.

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Antwort innerhalb von 24 Stunden · keine Vorkasse — Zahlung erst nach Freigabe der ersten Ergebnisse.